International

Das Johannes-Hospiz in seiner Gesamtheit hat in 2014 die „Charta zu Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unterzeichnet. Dabei vertritt die Akademie entlang ihres Bildungsauftrages in besonderer Weise die Leitsätze 3 (Anforderungen an die Aus-, Weiter- und Fortbildung), 4 (Entwicklungsperspektiven und Forschung) und 5 (Die europäische und internationale Dimension) der Charta.

Das Bemühen um eine verstärkt internationale Orientierung erfährt durch die Teilnahme des Akademieleiters am Leadership Course 2015-17 der EUPCA (European Palliative Care Academy) eine deutliche Stärkung. Auf Initiative der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart wurde gemeinsam mit vier akademischen Zentren in Europa diese ins Leben gerufen (www.eupca.eu). Mit dem Kurs verbunden ist eine Projektarbeit. Andreas Stähli widmet sich darin dem Thema einer verbesserten palliativen Versorgung für Menschen mit Migrationshintergrund. Ziel ist die Erstellung eines Konzeptes zur Verankerung eines begleitenden Anamnesebogens in verschiedenen Organisationsformen von Palliative Care.

Die Akademie bzw. ihr Leiter sind Mitglied in verschiedenen internationalen Gesellschaften. Es erfolgten Besuche von Einrichtungen der Palliative Care im Ausland, so zum Beispiel in Rishikesh (Indien), Auckland (Neuseeland), Fukuoka (Japan), Jerusalem und San Francisco.

Das Johannes-Hospiz im Allgemeinen und seine Akademie im Besonderen haben ein hohes Interesse an einem internationalen Austausch, um gegenseitig im Kontext je verschiedener nationaler und internationaler Rahmenbedingungen voneinander zu lernen, Anregungen zu erfahren und neue Impulse aufzunehmen. Dabei kommt der Akademie die Koordination von Visitationen zu.

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